Berechnungsobjekte

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Berechnungsobjekte

Berechnungsobjekte


Hier platzieren Sie zusätzliche Berechnungsobjekte und legen deren Berechnungsparameter fest. Sie können das neue Berechnungsobjekt per "drag & drop" direkt mit der Maus in der Szene platzieren, oder Sie zeichnen es als rechteckiges oder polygonales Objekt direkt in die Szene. Die Art des Berechnungsobjekts können Sie wie gewohnt über "Auswählen" bestimmen.

Jedem platzierten Berechnungsobjekt weisen Sie eigene Berechnungsparameter zu.

Berechnungsobjekte - senkrechte Beleuchtungsstärke als Standardeinstellung

Bei Berechnungsflächen stehen Ihnen zur Verfügung:

  • senkrechte Beleuchtungsstärke adaptiv. Dabei wird der zu ermittelnde Wert nicht auf einem starren Raster bestimmt, sondern dynamisch an den Stellen, wo relevante Änderungen stattfinden.
  • vertikale Beleuchtungsstärke
  • UGR (Unified Glare Rating)
  • GR (Glare Rating)
  • zylindrische Beleuchtungsstärke
  • halbzylindrische Beleuchtungsstärke
  • hemisphärische Beleuchtungsstärke
  • kameraorientierte Beleuchtungsstärke. Diese setzt eine platzierte Kamera voraus
  • Tageslichtquotient
  • freie Berechnungsrichtung



Bei Berechnungspunkten sind die Parameter:

  • horizontale Beleuchtungsstärke
  • vertikale Beleuchtungsstärke
  • UGR (Unified Glare Rating)
  • GR (Glare Rating)
  • zylindrische Beleuchtungsstärke
  • halbzylindrische Beleuchtungsstärke
  • hemisphärische Beleuchtungsstärke
  • Tageslichtquotient
  • freie Berechnungsrichtung


Für einige der Parameter können Sie weitere Daten festlegen, z.B. ein Höhenoffset oder eine Blickrichtung.
Für Berechnungsflächen legen Sie fest, ob die Messrastereinstellungen automatisch erfolgen sollen, mit einer festen Anzahl von Punkten oder mit einem festen Abstand.

Es ist nicht nötig für jeden Typen von 
Berechnungsparameter ein neues 
Berechnungsobjekt zu platzieren. 
Ein Objekt kann z.B. sowohl die horizontale,
als auch die zylindrische Beleuchtungsstärke
ermitteln.

Bereiche der Sehaufgabe

Bereiche der Sehaufgabe



Mit diesem Werkzeug können Sie den Bereich der Sehaufgabe entsprechend DIN EN-12464-1 festlegen, in dem die eigentliche Sehaufgabe ausgeführt wird. Zeichnen Sie ihn als Rechteck oder polygonal in Ihr CAD Fenster. Der von der Norm geforderte Umgebungsbereich und der Hintergrundbereich werden automatisch erzeugt, können aber nachträglich bearbeitet und angepasst werden. DIALux berechnet für Sie die Wartungswerte der Beleuchtungsstärke und Ihre Gleichmäßigkeiten auf festgelegten Beleuchtungsstärkerastern. Die auf diesen Flächen berechneten Ergebnisse können Sie im Ergebniswerkzeug oder in der Dokumentation unter "Ergebniszusammenfassung EN 12464" einsehen.




Tätigkeitsbereiche

Tätigkeitsbereiche


Gemäß DIN EN 12464-1 sind in den Bereichen, in denen Tätigkeiten ausgeführt werden, die mittleren zylindrischen Beleuchtungsstärken zu überprüfen, um eine gute visuelle Kommunikation und die Erkennbarkeit von Objekten zu gewährleisten. Die Überprüfung erfolgt in 1,2m Höhe für sitzende und in 1,6m für stehende Personen.

Die entsprechenden Tätigkeitsbereiche können Sie mit diesem Werkzeug definieren, entweder als rechteckige oder als polygonale Fläche. Die ebenfalls geforderte Ausgewogenheit zwischen diffusem und gerichtetem Licht, dem Modelling, können Sie ebenfalls an dieser Stelle ein- oder ausschalten. Die Ergebnisse finden Sie im Ergebniswerkzeug oder in der Dokumentation unter "Ergebniszusammenfassung EN 12464".




Raum-Hauptoberflächen

Raum-Hauptoberflächen


Die DIN EN 12464 fordert die Überprüfung der Beleuchtungsstärke auf den Hauptoberflächen von umschlossenen Bereichen. Diese können Sie mit diesem Werkzeug erzeugen. Für leere Räume bietet es sich, an diese automatisch platzieren zu lassen. Falls Möbel oder Verbauungen die Wände verdecken ist es sinnvoll die Hauptoberflächen manuell zu erzeugen. Zeichen Sie einfach die Kontur des relevanten Bereichs als Rechteck oder als Polygon. DIALux erzeugt automatisch passende Berechnungsobjekte.

Am einfachsten ist es die Raum Hauptflächen in der 2D Ansicht zu konstruieren. Bitte beachten Sie, dass bei sehr kleinen Flächen kein Raster erzeugt wird, falls die Randbereiche größer als die Fläche selber sind.